Testzeitraum vom 23.06.2025 bis zum 22.09.2025
Die schnelle Alarmierung wurde im Testzeitraum nur für den Bereich Brandgeruch, Rauchentwicklung und Feuer in Gebäuden genutzt. Dies mit der Maßgabe, bei etwaigen Problemen zeitnah das System zurückbauen zu können. Probleme traten allerdings im Testzeitraum nicht auf.
Die Auswertungen zeigten im Ergebnis eine signifikante Reduzierung der Dispositionszeit von 74 Sekunden, bei 63 ausgewerteten schnellen Alarmierungen.
Bei vier Einsätzen kam es zu sehr langen Dispositionszeiten von über 5 Minuten. Nach Rücksprache mit den jeweiligen Disponenten, gab es dabei Probleme bei der Adressabfrage, der Notrufabfrage generell und oder der Disposition aufgrund von Paralleleinsätzen. Diese Probleme konnten nach Aussage der Disponenten jedoch in Ruhe gelöst werden, da die schnelle Alarmierung bereits frühzeitig nach dem Alarmstichwort B2-Gebäude ausgelöst hatte.
Nimmt man diese vier Einsätze aus der Auswertung heraus, kommt es zu einer durchschnittlichen Reduzierung der Dispositionszeit von 63 Sekunden.
Die reguläre Dispositionszeit (Notrufannahme bis Alarmierung/ohne schnelle Alarmierung) lag im Schnitt bei 124 Sekunden und somit unter Einsatz der schnellen Alarmierung dann bei einem Durchschnitt von 61 Sekunden.
Die schnelle Alarmierung wurde und wird nach dem Testbetrieb weiter fortgeführt. Zurzeit laufen Abstimmungen zur Ausweitung im Bereich Brandschutz und technischer Hilfeleistung sowie dem Rettungsdienst.

